Rissige Fersen: Ursachen, Behandlung, Vorbeugung und glatte Lösungen

Behandlung rissiger Fersen
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Rissige Fersen: Ursachen, Behandlung, Vorbeugung und glatte Lösungen

Ihre Füße tragen den ganzen Tag Ihr Gewicht, wodurch sie besonders anfällig für Abnutzung sind. Der ständige Druck und die Reibung beim Gehen können die Haut an den Fersen austrocknen lassen und tiefe Risse verursachen, medizinisch bekannt als Fersenrisse. Dieser häufige Zustand betrifft Menschen jeden Alters und führt zu Unbehagen, Schmerzen und manchmal Infektionen. In diesem umfassenden Leitfaden beleuchten wir die Ursachen rissiger Fersen, stellen wirksame Behandlungsmöglichkeiten vor und geben einfache Präventionstipps, um glatte, gesund aussehende Füße zu erreichen.

Was verursacht rissige Fersen (Fersenrisse)?

Mehrere Umwelt-, Lebensstil- und physiologische Faktoren tragen zur Bildung von Fersenrissen bei:

  • Chronisch trockene Haut (Xerosis): Natürlich trockene Haut oder ein Leben in einem trockenen Klima verringert die Elastizität der Haut, macht sie spröde und anfällig für Risse unter Druck.
  • Längeres Stehen: Berufe oder Aktivitäten, die langes Stehen erfordern, belasten das Fersenpolster stark, sodass sich die Haut seitlich ausdehnt und reißt.
  • Gehgewohnheiten: Barfußlaufen, besonders auf harten Böden wie Fliesen oder Beton, erhöht Stress und Reibung an den Fersen.
  • Ungeeignetes Schuhwerk: Schuhe ohne Fersenriemen (z. B. Sandalen) oder Schuhe mit dünner Sohle lassen die Ferse schneller austrocknen und erhöhen die Belastung bei jedem Schritt.
  • Übergewicht (Adipositas): Zusätzliches Gewicht erhöht den Druck auf die Füße, fördert die Ausdehnung und verschlimmert bestehende Risse.
  • Medizinische Grunderkrankungen: Fußpilz, Ekzeme, Psoriasis, Diabetes oder Schilddrüsenprobleme können die Hautfeuchtigkeit und -integrität stark beeinträchtigen.

Behandlung rissiger Fersen: Risse gezielt behandeln

Eine wirksame Behandlung umfasst zwei Schritte: die verhärtete Haut entfernen und die neue Haut intensiv pflegen. Hier sind die effektivsten Methoden:

  • Therapeutische Cremes mit Wirkstoffen: Achten Sie auf Cremes mit hohen Konzentrationen an Urea (10-25%), Salicylsäure oder Laktat. Diese keratolytischen Inhaltsstoffe lösen dicke Hornhaut auf und ermöglichen tiefe Feuchtigkeitsversorgung. Zweimal täglich auftragen ist entscheidend.
  • Fußbad & manuelles Peeling: Weichen Sie die Füße 15-20 Minuten in warmem Wasser ein (optional mit Bittersalz). Danach vorsichtig mit einem Bimsstein oder Fußfeile die verhärtete Haut um die Risse glätten.
  • Intensive Salben und Balsame: Bei starken Rissen dicke, okklusive Salben (z. B. mit Vaseline oder Sheabutter) auftragen und sofort Baumwollsocken anziehen. Diese Technik versiegelt die Feuchtigkeit für maximale Heilung.
  • Flüssige Pflaster/Verbände: Für tiefe, schmerzhafte Risse kann ein flüssiger Haftverband helfen, den Riss zusammenzuhalten, Schmerzen zu reduzieren und Infektionen zu vermeiden.
  • Medizinische Beratung: Bei blutenden, tiefen oder infizierten Rissen (Rötung, Eiter, starke Schmerzen) sofort ärztliche Hilfe aufsuchen. Ein Podologe kann dicke Haut sicher entfernen und falls nötig Antibiotika oder Steroidcremes verschreiben.

Vorbeugung rissiger Fersen

Vorbeugung ist immer die beste Behandlung. Befolgen Sie diese Tipps, um gesunde, glatte Füße zu erhalten:

  • Täglich eincremen: Spezielle Fußcremes (ideal mit niedrig dosiertem Urea, Laktat oder hochwertigen Okklusiva) mindestens einmal täglich, besonders nach dem Baden, auftragen.
  • Geeignetes Schuhwerk wählen: Bequeme, geschlossene Schuhe mit guter Dämpfung und Fußgewölbestütze tragen, um Fersenausdehnung und Druck zu minimieren.
  • Regelmäßiges sanftes Peeling: 1-2 Mal pro Woche einen Bimsstein oder Fußfeile auf feuchter Haut anwenden, um Hornhautbildung vorzubeugen.
  • Hydration und Ernährung: Viel Wasser trinken und eine Ernährung reich an essentiellen Fettsäuren einhalten, um die Haut von innen zu unterstützen.
  • Socken und Hausschuhe tragen: Feuchtigkeitstransportierende Socken reduzieren Reibung. Weiche Hausschuhe tragen, um Barfußlaufen auf harten Böden zu vermeiden.

Glatte Lösungen für gesunde Füße

Um Ergebnisse langfristig zu erhalten und wirklich glatte Füße zu genießen:

  • Fußmasken/Peelings: Gelegentlich intensive Fußmasken oder chemische Peelingsocken für tiefes Peeling und Feuchtigkeit verwenden.
  • Fußmassage: Fußmassage oder ein Fußmassagegerät kann die Durchblutung fördern und die Fußgesundheit unterstützen.
  • Professionelle Pflege: Regelmäßige Pediküre oder Podologe sorgt für gesunde Nägel und sichere Entfernung starker Hornhaut.

Fazit

Rissige Fersen sind unangenehm, aber behandelbar. Mit einer gezielten Pflege, die Cremes mit Wirkstoffen, regelmäßiges Peeling und geeignetes Schuhwerk kombiniert, können Sie glatte, gesunde Füße erreichen. Bei schweren oder infizierten Rissen ärztliche Hilfe aufsuchen.

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